Juli 5, 2020

7. Ertl Wilhelm

7. Ertl Wilhelm

Forstern, Bankfachwirt,

52 Jahre, verh., 1 Kind,

Schützenverein Karlsdorf und Tading,

Freiwillige Feuerwehr Forstern e.V.

Servus, mein Name ist Wilhelm Ertl, ich bin 52 Jahre alt, in Forstern aufgewachsen, in die Schule gegangen und auch meine Eltern leben noch hier. Ich bin verheiratet und habe eine Tochter.

Neben meinem Engagement im Schützenverein Karlsdorf bin ich auch in verschiedenen anderen Ortsvereinen Mitglied.

Zusammengefasst kann ich sagen „in Forstern bin ich zuhause“.

Deshalb interessiert es mich nicht erst seit den letzten Wochen, was in und mit Forstern passiert. Ich war in den letzten Jahren sehr häufig in Gemeinderatssitzungen und beinahe jeder Bürgerversammlung und verfolge aktiv das Geschehen in der Facebookgruppe von Forstern.

Es wird immer über Missstände in der Gemeinde gemeckert. Ich möchte nicht nur granteln, sondern auch mit anpacken. Handlungsbedarf besteht an vielen Stellen, immer nur dagegen zu sein, ist und war noch nie mein Lebensmotto.

Neben dem Umweltschutz sehe ich große Herausforderungen für unsere Gemeinde beim Thema Verkehr und vernünftig bezahlbaren Wohnraum.

Der Radweg von Hohenlinden nach Forstern endet kurz nach dem Ortseingang im Nirgendwo und durch parkende Fahrzeuge wird die Auffahrt auf die Hauptstraße mitunter lebensgefährlich.

Auch die Situation an der Münchner Strasse hat sich durch das einseitige Parkverbot eher verschlimmert als verbessert. Die Verkehrsbelastung muss in vielen Punkten tabulos hinterfragt werden, zusätzliche Querungshilfen geschaffen und die Sicherheit z.B. durch eine farblich getrennte Fortführung des Radweges auf der Hauptstraße verbessert werden.

Als Vater einer erwachsenen Tochter liegt mir besonders am Herzen, dass unsere Kinder auch am Ort wohnen bleiben können und Forstern für alle bezahlbar bleibt.

Hier sehe ich die Gemeinde gleich zweifach in der Pflicht. Einmal in der Schaffung von bezahlbaren Wohnraum, dann aber auch in der Zurückhaltung bei den Steuern und Abgaben. Es muss bei der künftigen Neuausrichtung der Grundsteuer besonders auf die gemeindlichen Hebesätze geschaut werden, damit wir Bürger keine massive Mehrbelastung zu tragen haben.

Bitte unterstützen Sie mich durch Ihre Stimme auf Listenplatz 7 der AWG am 15. März.

Vielen Dank

Ihr

Wilhelm Ertl